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Regierungspartei Favorit bei Parlamentswahl in Russland - Vorwurf der Wahlfälschung

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Regierungspartei Favorit bei Parlamentswahl in Russland - Vorwurf der Wahlfälschung

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In Russland läuft die Wahl eines neuen Parlaments. Mitten in einer tiefen Rezession will die Regierungspartei Einiges Russland die Macht von Präsident Wladimir Putin festigen, der in Moskau ohne Kommentar seine Stimme abgab. Zuvor erklärte Putin, die Parlamentswahl entscheide mit über seine mögliche Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2018.

Ministerpräsident Dmitri Medwedew erklärte als Spitzenkandidat der Regierungspartei, dieser einheitliche Wahltag sei ein wichtiger Tag für das Land.

Um die 450 Sitze in der Staatsduma bewerben sich 14 Parteien, darunter die bislang zweitstärkste Kraft, die Kommunistische Partei der Russischen Föderation von Gennadi Sjuganow. Sie könnte Medienberichten zufolge in der Wählergunst hinter die rechtspopulistische Liberal-Demokratische Partei Russlands (LDPR) von Wladimir Schirinowski zurückfallen.

Kaum Chancen für einen Einzug ins Parlament wurden Michail Kassjanows oppositioneller Partei der Volksfreiheit eingeräumt.

In Sibirien gab es Manipulationsvorwürfe. Der Oppositionskandidat Wladimir Ryschkow beklagte, dass in seinem Wahlkreis im Altai-Gebiet Studenten für eine mehrfache Stimmabgabe bezahlt würden. Die Chefin der Zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa, kündigte in Moskau eine Untersuchung an.

Aufgerufen zur Stimmabgabe sind rund 111 Millionen Wähler. Neben der Staatsduma wurden fast überall in Russland auch Regional- und Kommunalparlamente gewählt.

Erste Prognosen werden im Laufe des Abends erwartet. Das vorläufige Endergebnis soll am Montag vorliegen.

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