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Anschlag in Manhattan: Alle Verletzten aus Krankenhaus entlassen

Nach der schweren Explosion im New Yorker Bezirk Manhattan mit 29 Verletzten wird die Sicherheit in der Millionenmetropole verstärkt.

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Anschlag in Manhattan: Alle Verletzten aus Krankenhaus entlassen

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Nach der schweren Explosion im New Yorker Bezirk Manhattan mit 29 Verletzten wird die Sicherheit in der Millionenmetropole verstärkt. 1000 zusätzliche Polizisten und Mitglieder der Nationalgarde sollen laut Gouverneur Andrew Cuomo dafür sorgen, dass der Alltag nach dem Anschlag vom Samstagabend weitergeht und Anwohner sich sicher fühlen. Über das Motiv und mögliche Täter herrschte zunächst weiter Unklarheit, sagte Cuomo:

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"Wer auch immer diese Bomben gelegt hat - wir werden sie finden und vor Gericht stellen."

Andrew Cuomo Gouverneur New York

“Im Moment liegen uns keine Beweise für Verbindungen zwischen diesem Anschlag und dem internationalen Terrorismus vor. Aber die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Wer auch immer diese Bomben gelegt hat – wir werden sie finden und vor Gericht stellen. Wir werden sie nicht gewinnen lassen. Sie wollen Terror einträufeln, sie wollen Euch Angst einjagen, Euch Sorgen bereiten, ob Ihr nach New York oder über eine Brücke oder in eine U-Bahnstation gehen könnt.”

Bürgermeister Bill de Blasio bezeichnete die Explosion im Stadtteil Chelsea als “gewollt, gewalttätig und kriminell”. Ermittler werteten jetzt Videos von Überwachungskameras aus und untersuchten auch den zweiten, nicht explodierten Sprengsatz. Der verkabelte Schnellkochtopf erinnerte an die Sprengsätze des Anschlags auf den Boston-Marathon im April 2013 mit drei Toten und mehr als 260 Verletzten.

Alle 29 Verletzten konnten die Krankenhäuser nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Auch das FBI wünschte den Verletzten schnelle Genesung

Eine Woche vor der Attacke von Chelsea hatten US-Bürger den 15. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 begangen. New York City ist nach Einschätzung des neu angetretenen Polizeichefs James O’Neill Anschlagsziel Nummer Eins weltweit.