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Maduro sieht Ende der Ölschwemme greifbar nahe

Die Aussicht auf ein mögliches Abflauen der weltweiten Ölschwemme hat den Ölpreisen auf die Sprünge geholfen – sie stiegen um rund 2 Prozent.

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Maduro sieht Ende der Ölschwemme greifbar nahe

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Die Aussicht auf ein mögliches Abflauen der weltweiten Ölschwemme hat den Ölpreisen auf die Sprünge geholfen – sie stiegen um rund 2 Prozent. Laut Nicolas Maduro, Präsident von Venezuela, stehen die ölproduzierenden Länder innerhalb und außerhalb der Opec kurz vor einer Übereinkunft zur Stabilisierung des Ölmarktes. Eine Einigung könnte noch diesen Monat verkündet werden, sagte er am Rande eines Treffens der nicht in der Opec organisierten Ölproduzenten in Venezuela.

OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo sagte nach Medienberichten (staatliche Nachrichtenagentur des Landes, “APS”) bei einem Besuch in Algerien, die OPEC könnte eine außerordentliche Sitzung einberufen, sollte sie in bei einem informellen Treffen in Algier einen Konsens erreichen.

Neu entflammte Gefechte in Libyen trugen nach Meinung von Analysten ebenfalls dazu bei, den Ölpreisverfall der vergangen Tage zu beenden.

Die Kämpfe führten dazu, dass das Beladen eines Öltankers am Hafen Ras Lanuf eingestellt wurde. Von dort sollte in Kürze der erste Öltanker seit zwei Jahren auslaufen, was Investoren als Rückkehr des Landes in die Öl-exportierende Gemeinschaft gewertet hatten.

Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 1,9 Prozent auf 46,62 Dollar. US-Leichtöl WTI kostete 43,91 Dollar, zwei Prozent mehr.

su mit Reuters