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Syrien - schwere Angriffe auf Aleppo, UN Hilfskonvoi getroffen

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Syrien - schwere Angriffe auf Aleppo, UN Hilfskonvoi getroffen

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Syriens Armee hat die Waffenruhe nach nur einer Woche für beendet erklärt. “Bewaffnete terroristische Gruppen” hätten sich nicht an die Abmachung gehalten. Sofort ist die belagerte Stadt Aleppo wieder heftig unter Feuer genommen worden, auch ein internationaler Hilfskonvoi wurde attackiert, mehrere Laster wurden getroffen. Laut Reuters wurden die in einem Gebiet des Roten Halbmonds parkenden Laster von Fünf Raketen getroffen. Syrische oder russische Kampfjets hätten Angriffe auf Rebellen-Gebiete im Zentrum und Dörfer westlich der Stadt geflogen, es habe 32 Tote und zahlreiche Verletzte gegeben, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Angaben aus dem Kriegsgebiet sind nur schwer überprüfbar, die Informationen der Beobachtungsstelle haben sich in der Vergangenheit aber häufig als richtig herausgestellt. Das syrische Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Zwischenfall.

Zur Beendigung der Waffenruhe hieß es von syrischer Seite, in verschiedenen Gebieten habe es mehr als 300 Verstöße gegen die Waffenruhe gegeben. Die Rebellen hätten die Feuerpause ausgenutzt, um sich neu aufzustellen, während sie Gebiete unter Kontrolle der Regierung angegriffen hätten, sagte ein Sprecher des syrischen Militärs. Die Rebellen hätten damit eine “echte Chance” vergeben, das Blutvergießen zu stoppen. Aktivisten und Rebellengruppen wiederum haben die Regierung beschuldigt, die Waffenruhe verletzt zu haben. Die Vereinten Nationen warfen ihr vor, Hilfslieferungen blockiert zu haben. Diese waren ein wichtiger Teil des Waffenruhe-Abkommens.

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