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Der Terror bestimmt den US-Wahlkampf

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Der Terror bestimmt den US-Wahlkampf

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Die US-Präsidentschaftskandidaten ringen um die Deutungshoheit zum Bomben-Anschlag von New York. Trump fordert Härte gegen Einwanderer, Clinton versucht es staatstragend.

Nach den jüngsten Anschlägen in den USA hat der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump Angst geschürt. Er sagte, dass dies noch öfter passieren werde.

Bei einer Rede in Florida forderte er schärfere Sicherheitsüberprüfungen: “Es gab islamistische Terroranschläge in Minnesota, in New York City und in New Jersey. Diese Attentate und viele andere sind nur aufgrund unseres sehr offenen Einwanderungssystem möglich. Einzelpersonen und Familien, die in unser Land kommen, werden nicht genügend überprüft. Jene, die in die USA kommen, werden nicht genügend kontrolliert und wir haben gesehen, dass das alle Bürger, alle hier in diesem Raum, gefährdet.”

Und auch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kritistierte er das Einwanderungssystem:

Seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton verwies darauf, dass nur sie Erfahrung mit der Bekämpfung von Terroristen habe.

Und sie warnte davor, den Islamisten in die Karten zu spielen: “Wir wissen, dass viele Phrasen von Donald Trump von den Terroristen und insbesondere von den IS-Milizen benutzt werden. Denn sie wollen dies zu einem Krieg gegen den Islam machen, statt zu einem Krieg gegen Dschihadisten, gegen gewalttätige Terroristen. Denn das ist ein Krieg, der sich gegen Zehntausende richtet und nicht gegen Millionen Menschen. Sie wollen Trumps Rhetorik nutzen, um mehr Kämpfer zu rekrutieren und um einen religiösen Konflikt heraufzubeschwören.”

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