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Telefonzellensterben in London gestoppt

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Telefonzellensterben in London gestoppt

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London gehört zu den teuersten Städten der Welt, wenn es um Immobilien geht. Ein eigenes Büro aber kann sich dort bald jeder leisten; eine Start-up-Firma aus Amerika will über 20 ausrangierte Telefonzellen zu kleinen Arbeitsplätzen umwandeln. Seit der Einführung der Mobiltelefone gerieten viele Boxen ins Abseits und verkamen, bis die britische Telecom vor ein paar Jahren auf die Idee kam, die sympathischen Kultkästen zu verkaufen und ihnen somit zu einem Comeback verhalf. 
Die neuen Besitzer hauchten den roten Zellen neues Leben ein. Es entstanden Mini-Bibliotheken, winzige Kunstgalerien, 1-Mann-Pubs. Je skurriler, desto besser.

Das amerikanische Unternehmen plant über 20 Telefonkabinen in Kurzzeit-Büros umzuwandeln. Dafür wird jede Box mit einem Schreibtisch, Sessel, Bildschirm, Drucker, Scanner, Akkuladegerät und einem Heißgetränkeautomat ausgestattet. Über eine App kann sich so jeder Arbeitswillige für 20 Pfund im Monat Zugang zu seinem neuen Arbeitsplatz verschaffen. Das Angebot richtet sich vor allem an sogenannte Coffeeshop-Worker, die oft stundenlang vor ihrem Laptop im Café hocken. Der Dienst verspricht seinen Kunden mehr Privatsphäre,Konzentrationsfähigkeit und Effizienz.

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