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Brüssel gibt Pläne für zeitlich begrenztes Roaming auf

Redaktion Brüssel

Brüssel gibt Pläne für zeitlich begrenztes Roaming auf

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Eine zeitliche Begrenzung bei der Nutzung des Handys im EU-Ausland soll es künftig nicht geben. Dies kündigte die Europäische Kommission in Brüssel an. Zuletzt hatte die Behörde 90 Tage kostenfreies Roaming pro Jahr vorgeschlagen, den Plan aber wieder zurückgezogen.

Um Missbrauch zu verhindern, sollen Anbieter den Wohnsitz des Nutzers und das Verhältnis zwischen Kommunikation im In- und Ausland überprüfen können. “Wenn jemand, der seinen Wohnsitz in Frankfurt oder Paris hat, das ganze Jahr mit einer Sim-Karte von Tallinn telefoniert, aber nie in den baltischen Staaten gewesen war, diesen Missbrauch zu typisieren, ist relativ unbürokratisch möglich und dann ihn zu befragen, warum. Und wenn keine befriedigende Antwort gegeben wird, dann ihm höhere Gebühren in Rechnung zu stellen für die Zukunft”, so der für Digitale Wirtschaft zuständige Kommissar Günther Oettinger.

In einem nächsten Schritt sind Beratungen mit der europäischen Regulierungsbehörde, den EU-Staaten und den Telekom-Unternehmen vorgesehen. Einzelheiten des Vorschlags sollen im Dezember spruchreif sein.

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