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Spanien: Regionalwahlen in Galicien und im Baskenland

Regionalwahlen in den spanischen Autonomen Gemeinschaften Galicien und Baskenland: Vier Millionen Wähler sind zu den Urnen gerufen.

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Spanien: Regionalwahlen in Galicien und im Baskenland

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In Spanien haben in den beiden Autonomen Gemeinschaften Baskenland und Galicien Regionalwahlen begonnen. Der seit 2012 regierende Iñigo Urkullu von der Nationalistenpartei PNV strebt im Baskenland ein zweites Mandat an.

Spaniens geschäftsführender Ministerpräsident Mariano Rajoy hofft in seiner Heimatregion Galicien auf einen Triumph seiner konservativen Volkspartei PP. Deren Spitzenkandidat Alberto Núñez
Feijóo ist in der Region seit 2009 an der Macht.

Insgesamt sind rund vier Millionen Wähler zu den Urnen gerufen. Sollten die oppositionellen Sozialisten, die bisher eine Regierungsbildung in Madrid blockieren, bei den Abstimmungen schlecht abschneiden, so könnte das für den umstrittenen Sozialisten-Chef Pedro Sánchez Folgen haben. Sánchez hatte bisher eine Koalition mit Rajoy immer wieder abgelehnt, was sich im Falle eines schlechten Wahlergebnisses ändern könnte.

In Spanien kommt seit neun Monaten keine Regierungsbildung zustande, weil sich nach den beiden Parlamentswahlen jeweils eine Pattsituation ergeben hatte. Nun droht eine dritte Wahl im kommenden Dezember.