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Börsen fürchten Kopf-an-Kopf-Rennen im US-Wahlkampf

Wenige Stunden vor dem ersten TV-Duell machen die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump die Börsen nervös.

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Börsen fürchten Kopf-an-Kopf-Rennen im US-Wahlkampf

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Wenige Stunden vor dem ersten TV-Duell machen die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump die Börsen nervös. In New York eröffneten die Indices Dow Jones, S & P und Nasdaq
rund 0,7 Prozent niedriger. Spannender könnte die Ausgangslage nicht sein: Im Umfragen liegen die beiden Kopf an Kopf, mal 46 zu 46 Prozent (“Bloomberg”), mal liegt Hillary Clinton mit 46 zu 44 vorn (TV-Sender “ABC”, „The Washington Post“).

Einige Anleger nahmen Kurs auf “sichere Häfen” und kauften Bundesanleihen. Deren Rendite fiel dadurch auf den niedrigsten Wert seit zweieinhalb Wochen.

“Ein gutes Abschneiden Trumps bei der TV-Debatte könnte zu Schwankungen an den Börsen führen, vor allem, wenn Anleger glauben, dass er tatsächlich gewinnen kann”, so Chefanalyst Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets, London.

Trump sei eine große Unbekannte, betonten die Experten des Vermögensverwalters Amundi, Paris, in einem Kommentar. Es sei völlig unklar, wie er seine geplanten Reformen umsetzen oder finanzieren wolle. “Ganz anders Clinton, deren Positionen klar und vertraut sind, da sie sie seit Jahren praktiziert.”

Das amerikanische Volk wählt am 8. November.

su mit Reuters