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Englands geschasster Nationaltrainer Allardyce: "Eine dumme Sache"


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Englands geschasster Nationaltrainer Allardyce: "Eine dumme Sache"

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Es war die Topmeldung in England an diesem Mittwoch: Sam Allardyce (61), Englands Fußball-Nationaltrainer, ist seinen Job los. Und das nach nur einem Spiel. Allardyce soll gegenüber verdeckt recherchierenden Reportern, die sich als Geschäftsleute ausgaben, erklärt haben, wie man die Transferregeln von Englands Fußball-Verband FA umgeht. Der Daily Telegraph berichtete, und das Schicksal von Allardyce war besiegelt. Die FA entließ den Coach, der nur 67 Tage im Amt war.

Er sei sehr enttäuscht, schrieb Allardyce in einer Erklärung. Gegenüber Journalisten sagte er jetzt, er habe geglaubt, er habe mit seinen Aussagen einem alten Bekannten geholfen. Und weiter: “Das war natürlich im Nachhinein eine dumme Sache. Alle wissen zu lassen, dass ich jemandem geholfen habe, den ich seit 30 Jahren kenne, leider habe ich mich geirrt. Ich zahle jetzt den Preis. Ich habe mich freundschaftlich mit der FA geeinigt. Ich habe mich bei allen entschuldigt, die an dieser unglücklichen Situation, in die ich mich selbst gebracht habe, beteiligt sein. Ich habe eine Vertraulichkeitserklärung. Ich habe mir auch Zeit für euch genommen, jetzt kann ich gerade keine weiteren Fragen beantworten. Ich gehe erst mal weg und denke über alles nach.”


FA-Chef Martin Glenn bezeichnete die Trennung als “schmerzhaft, aber richtig.” Das Verhalten von Allardyce sei unpassend gewesen und nicht das, was man von einem Nationalcoach erwarte, so Glenn. Übergangsweise übernimmt jetzt U21-Trainer Gareth Southgate das Team, bis ein Nachfolger für Allardyce gefunde ist.

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