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Sperre gegen Maria Scharapowa reduziert

Ursprünglich hätte die Russin zwei Jahre lang aussetzen müssen. Doch ihr Einspruch hatte Erfolg.

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Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Sperre gegen Tennisstar Maria Scharapowa von zwei Jahren auf 15 Monate reduziert.

Die Russin ist am 26. April 2017 wieder spielberechtigt, somit dürften die French Open Ende Mai/Anfang Juni das erste Grand-Slam-Turnier sein, an dem die ehemalige Weltnummereins nach dem Absitzen ihrer Sperre teilnimmt.

Matthieu Reeb, Generalsekretär des Internationalen Sportgerichtshofes, erläuterte: “Das zuständige CAS-Gremium musste untersuchen, ob das Vergehen der Spielerin schwerwiegend war oder nicht. Die CAS-Richter haben in Erwägung gezogen, dass Frau Scharapowa zu einem gewissen Grad einen Fehler begangen hat, denn sie und ihr Umfeld hätten sicherstellen müssen, dass die Substanz, die in einem Produkt enthalten war, das sie über einen langen Zeitraum eingenommen hat, mit den Anti-Doping-Regularien in Einklang steht.”

Bei Scharapowa war in einer während der Australian Open im Januar dieses Jahres abgegebenen Dopingprobe das verbotene Mittel Meldonium gefunden worden.