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Britischer UKIP-Politiker Woolfe nach Streit im EU-Parlament ins Krankenhaus eingeliefert


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Britischer UKIP-Politiker Woolfe nach Streit im EU-Parlament ins Krankenhaus eingeliefert

Der Favorit auf den Vorsitz der britischen UKIP-Partei, Steven Woolfe, ist nach einer Auseinandersetzung im EU-Parlament in ein Krankenhaus in Straßburg eingeliefert worden. Woolfe, der dem ehemaligen Parteichef Nigel Farage nahesteht, teilte mit, dass sich der Verdacht einer Gehirnblutung nicht bestätigt habe. Er spüre aber ein Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte.

Der 49-Jährige soll britischen Medien zufolge bei einem Streit im Europaparlament von einem anderen UKIP-Mitglied geschlagen worden sein. Den Berichten zufolge spürte er zunächst keine Auswirkungen, doch einige Stunden nach dem Zwischenfall wurde Woolfe demzufolge bei einer Abstimmung im Plenum übel. Nachdem er den Sitzungssaal verlassen hatte, brach er zusammen.

UKIP befindet sich in einer Führungskrise, seit die Vorsitzende Diane James am Mittwoch 18 Tage nach ihrer Wahl überraschend erklärte, sie werde die Wahl nicht annehmen. Der Liebling der Parteibasis, Woolfe, war von der Wahl ausgeschlossen worden, weil er seine Bewerbung 17 Minuten nach Abschluss der Bewerbungsfrist eingereicht hatte. Woolfe war auch der Favorit des Parteifinanziers Arron Banks gewesen. Beobachter hatten deshalb vor einer Spaltung der Partei gewarnt. Woolfe soll kurz vor einem Übertritt zur konservativen Partei gestanden haben.

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