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IWF: Schuldenspirale dreht sich weiter

Die weltweite Schulden-Krise ist nicht gelöst.

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IWF: Schuldenspirale dreht sich weiter

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Die weltweite Schulden-Krise ist nicht gelöst. Das zeigen neue Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Demnach haben die weltweiten Schulden einen neuen Rekordwert erreicht – von 135 Billionen Euro. Das ist weit mehr als das Doppelte (225 Prozent, 2015) der globalen Wirtschaftsleistung, so ein IWF-Bericht – eine Steigerung um ein Achtel seit dem Jahr 2002. Etwa zwei Drittel der Summe des vergangenen Jahres seien im privaten Sektor angehäuft worden.

Während in den USA seit der Finanzkrise 2008 Schulden abgebaut worden seien, hätten sie besonders in China und Brasilien besorgniserrechend zugelegt.

Der IWF hatte vor einigen Jahren mit einer Zwangsabgabe auf Vermögen Schlagzeilen gemacht. Für die Euro-Zone hatte der IWF damals eine Zwangsabgabe von 10 Prozent vorgeschlagen.

su mit Reuters