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UKIP-Politiker Hookem bestreitet Angriff auf Parteigenossen Woolfe

Steven Woolfe war nach einer Auseinandersetzung im Europaparlament zusammengebrochen und in ein Straßburger Krankenhaus eingeliefert worden.

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UKIP-Politiker Hookem bestreitet Angriff auf Parteigenossen Woolfe

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Der britische UKIP-Politiker Steven Woolfe ist auf dem Wege der Besserung, muss zur Beobachtung aber im Krankenhaus bleiben. Der 49-Jährige war nach einer Auseinandersetzung im Europaparlament in Straßburg zusammengebrochen. Der ehemalige UKIP-Vorsitzende Nigel Farage besuchte Woolfe im Krankenhaus.

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"Dadurch hinterlassen wir den Eindruck eines Dritte-Welt-Parlaments."

Nigel Farage UKIP-Politiker

“Eine solche Auseinandersetzung zwischen zwei erwachsenen Männern ist kein angemessenes Verhalten, doch ich werde keine Schuldzuweisungen machen oder Namen nennen. Das hätte nicht passieren dürfen. Dadurch hinterlassen wir den Eindruck eines Dritte-Welt-Parlaments”, so Farage.

Gegenüber der Zeitung Daily Mail räumte Mike Hookem eine Auseinandersetzung mit seinem UKIP-Parteigenossen Woolfe ein, bestritt aber, ihn geschlagen zu haben. Nathan Gill, der ebenfalls für die Partei im Europaparlament sitzt, sagte: “Steven Woolfe hat Mike Hookem die Hand ausgestreckt, um Frieden zu schließen. Er hat eingesehen, dass die Sache zu weit gegangen ist. Er hat sich darum bemüht, dass wir alle Freunde bleiben.”

Sowohl UKIP als auch das Europaparlament haben eine Untersuchung des Geschehens eingeleitet. Der Verdacht, dass sich Woolfe eine Gehirnblutung zugezogen haben könnte, bestätigte sich nicht, er klagte aber über ein Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte.