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US-Arbeitsmarkt: Neue Jobs, aber nicht der Durchbruch


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US-Arbeitsmarkt: Neue Jobs, aber nicht der Durchbruch

In der US-Wirtschaft sind im September weniger neue Jobs entstanden als erwartet. Private Firmen und der Staat schufen insgesamt 156.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft, so das "Arbeitsministerium". Fachleute hatten mit 175.000 gerechnet. Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote stieg um einen Tick auf 5,0 Prozent.

Dabei sind überdurchschnittlich viele Teenager, Hispanics und Afro-Amerikaner ohne Job, Weiße und Asiaten liegen unter dem Schnitt.

Dennoch ist der amerikanische Arbeitsmarkt weiter im Aufwind: Im August hatte es nach revidierten Zahlen 167.000 neue Stellen gegeben und damit 16.000 mehr als zunächst gemeldet.

Die Notenbank, die Vollbeschäftigung fördern soll, will bei entsprechenden Fortschritten am Arbeitsmarkt und in der Konjunkturentwicklung noch dieses Jahr die Zinszügel straffen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld liegt seit Dezember 2015 zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Viele Experten erwarten den nächsten Schritt für das Jahresende.

su mit Reuters

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