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Unwetter in den USA: Hurrikan "Matthew" verliert an Kraft

Hurrikan "Matthew" hat an der Südostküste der USA weniger stark gewütet als zunächst befürchtet.

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Hurrikan “Matthew” hat an der Südostküste der USA weniger stark gewütet als zunächst befürchtet.

Der Wirbelsturm schwächte sich etwas ab und wurde vom US-Hurrikan-Zentrum auf die Kategorie 1 zurückgestuft. Winde von einer Geschwindigkeit von bis zu 140 Kilometern pro Stunde peitscheten die US-Küste.

Im US-Bundesstaat Georgia drückte der Sturm Bäume nieder und Anwohner erzählten, es habe praktisch waagrecht geregnet. Vereinzelt kam es zu Überschwemmungen. In mehreren Städten standen Straßen unter Wasser.

Im US-Bundesstaat Florida, wo “Matthew” zuvor gewütet hatte, stieg die Zahl der Opfer auf fünf. Zwei Frauen wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. Millionen Menschen hatten zeitweise keinen Strom mehr.

Die Bewohner von Florida Keys hatten Glück. Sie lagen nicht auf der Route des Wirbelsturms. Sie beschlossen daraufhin Hilfssendungen auf die Bahamas zu schicken.

Der Bürgermeister von Marathon, Chuck Lindsey, erklärte: “In weniger als 24 Stunden haben wir mehr als 25.000 Flaschen Wasser gesammelt. Tausende Windeln, Lebensmittel, Werkzeuge usw. werden auf die Bahamas geschickt. Wir hoffen, dass wir den Menschen so ein wenig helfen können.”

Auf den Bahamas fanden mehrere Menschen in Hotels Zuflucht. Die starken Windböen rissen Bäume und Palmen zu Boden und deckten mehrere Häuser ab.