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US-Wahlkampf: Skandalvideo bringt Trump in Not


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US-Wahlkampf: Skandalvideo bringt Trump in Not

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Ein Skandal-Video aus dem Jahr 2005 hat Trumps-Kampagne in eine schwere Krise gestürzt.

Zahlreiche prominente Republikaner sind auf Distanz zu dem Präsidentschaftskandidaten Donald Trump gegangen. Mike Pence, der Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten, zeigte sich empört über Trumps frauenfeindliche Sprüche.

“Ich billige seine Äußerungen nicht und kann sie nicht verteidigen”, sagte er in einem Statement. “Als Ehemann und Vater habe ich mich durch die Worte von Donald Trump angegriffen gefühlt.” Er sei dankbar, dass Trump Reue gezeigt habe.

Trumps Ehefrau Melania bezeichnete das Video als “inakzeptabel und anstößig”. Sie hält jedoch weiter zu ihm: Sie habe seine Entschuldigung akzeptiert und hoffe, dass die Amerikaner es ihr gleichtun.

“Jeder, der mich kennt, weiß, dass diese Worte nicht wiedergeben, wer ich bin. Ich habe es gesagt. Es war falsch. Ich entschuldige mich.Ich bin durch das Land gereist und habe über den Wandel in Amerika gesprochen, aber meine Reisen haben auch mich verändert,” so Trump.

Kurz nach dieser Entschuldigung gab er sich kämpferisch und erklärte, dass er nicht aufgeben werde.

Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses Paul Ryan sagte einen für Samstag geplanten Auftritt mit Trump kurzfristig ab.

Arnold Schwarzenegger gab auf Twitter bekannt, dass er bei der Wahl am 8. November zum ersten Mal seit seiner Einbürgerung 1983 nicht für die Republikaner stimmen werde.

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