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Usbekische Judokas dominieren beim Heim-Grand-Prix in Taschkent


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Usbekische Judokas dominieren beim Heim-Grand-Prix in Taschkent

Letzter Tag beim Judo Grand Prix in der usbekischen Hauptstadt Taschkent, der noch einmal ganz und gar im Zeichen der Gastgeber stand. In der Klasse bis 90 Kilo z.B. liessen sie überhaupt nichts anbrennen. In einem usbekischen Finale standen sich Yakhyo Imamov und sein Landsmann Davronbek Sattorov gegenüber. Imamov gewann das Duell durch einen “Yuko”, eine Wertung, die einen großen technischen Vorteil beschreibt. Insgesamt feierten die Usbeken 6 Siege, und sie holten sich 20 von 56 möglichen Medaillen.

Im Finale über 100 Kilogramm hiess es am Ende “Sieg durch Yuko”! Freuen durfte sich darüber Yerzhan Shynkeyev aus Kasachstan, der den Russen Andrey Volkov gekonnt auf die Matte legte. Bei den Frauen gab es einen spannenden Kampf im Finale der Klasse bis 78 Kilo. Hier standen sich die Top-Favoritin Abigel Joo aus Ungarn und die Kasachin Albina Amangeldiyeva gegenüber. Und die Ungarin hatte ihre liebe Mühe. Zunächst die technische Wertung und damit die Führung für die Frau aus Kasachstan. Dann gelang Joo aber mit einem Waza-ari noch eine höhere Punktwertung und damit der Sieg in diesem hart umkämpften Duell.

Abigel Joo holte damit in Taschkent mit nur zwei Kämpfen eine Goldmedaille. Ob es der leichtetste Sieg ihrer Karriere war? “Ja,”, sagte die Ungarin im Interview mit EuroNews, “das war auch genau der Grund, warum ich hier bin. Ich hatte gehofft, dass der Wettkampf ziemlich leicht wird.” Das Halbfinale hatten sie schon nach 15 Sekunden gewonnen. Das Finale war für sie eindeutig schwieriger. Woran es lag? “Meine Gegnerin im Finale war ein bisschen kleiner als ich. Das macht Judo ein bisschen schwerer. Außerdem war sie aber auch viel stärker als meine Gegnerin im Halbfinale. Aber zum Glück habe ich sie in der letzten Minute doch noch gepackt und gewonnen.”

Viel Pech hatte dagegen Jalil Shukurov aus Aserbeidschan in der Klasse bis 100 Kilogramm. Gerade hatte er seinen Gegner Saidzhalol Saidov aus Tadschikistan nach nur 9 Sekunden besiegt und freute sich über seinen Erfolg – als er sich genau dabei verletzte…. Dumm gelaufen! Shukurov biss aber nochmal die Zähne zusammen und schleppte sich ins Finale gegen den Usbeken Soyib Kurbonov. Gegen den hatte er dann allerdings doch einen ziemlich schlechten Stand, so dass er mit Silber zufrieden sein musste…

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