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London will Rechte der EU-Einwanderer schützen

Die britische Premierministerin Theresa May hat bei einem Besuch in Dänemark versichert, die Rechte der in ihrem Land lebenden EU-Einwanderer zu schützen.

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London will Rechte der EU-Einwanderer schützen

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Die britische Premierministerin Theresa May hat bei einem Besuch in Dänemark versichert, die Rechte der in ihrem Land lebenden EU-Einwanderer zu schützen.

Bei einer Pressekonferenz mit dem dänischen Regierungschef Lars Lokke Rasmussen in Kopenhagen sagte sie: Das künftige Abkommen muss die Zusammenarbeit wiederspiegeln, wie sie zwischen eng befreudneten Staaten und Verbündeten üblich ist. Ich hoffe die Rechte der in Großbritannien lebenden EU-Bürger schützen zu können, so lange Briten, die in anderen EU-Mitgliedsländern leben, die gleiche Behandlung erfahren.”

Frankreichs Finanzminister Michel Sapin, bei dem Treffen der Eurogruppe in Luxemburg auf die künftigen Brexit-Verhandlungen angesprochen, betonte, dass die EU auf dem Recht auf Personenfreizügigkeit beharren werde: “Die Verhandlungen sollten möglichst kooperativ verlaufen. Es gibt vier Grundsätze, vier große Freiheiten, diese vier großen Freiheiten sind untrennbar miteinander verbunden. Die Personenfreizügigkeit der Bürger Europas ist im Rahmen dieses geographischen Gebiets eine Grundfreiheit, auf die wir nicht verzichten können.”

Die drei anderen Grundfreiheiten sind der freie Warenverkehr, die Dienstleistungsfreiheit und der freie Kapital- und Zahlungsverkehr. Die britische Regierung hat zugesagt, im kommenden Frühjahr den Artikel 50 des Lissaboner Vertrags in Anspruch zu nehmen, mit dem der Austritt aus der EU ausgelöst wird.