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Ein Dutzend Todesopfer nach neuen russischen Luftangriffen auf Ostaleppo

Die UN warnten zuletzt, dass die Rebellengebiete Aleppos durch Luftangriffe bis Weihnachten komplett zerstört sein könnten.

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Ein Dutzend Todesopfer nach neuen russischen Luftangriffen auf Ostaleppo

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Das oppositionsnahe Aleppo Media Center hat aktuelle Luftaufnahmen der belagerten syrischen Großstadt veröffentlicht.

Meinung

Wir stehen für die Arbeit bereit, zusammen mit den amerikanischen Kollegen und anderen westlichen Ländern

Anatoli Antonow Vize-Verteidigungsminister Russland

Der von Rebellen gehaltene Ostteil Aleppos ist nach mehreren Tagen relativer Ruhe offenbar wieder Ziel massiver Luftangriffe durch russische Kampfjets geworden. Das berichteten eine Rebellengruppe und die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Mindestens ein Dutzend Menschen seien getötet worden, darunter vier Kinder.

Andere Quellen berichteten von über 30 Toten nach 30 Luftangriffen am Dienstag

Der stellvertretende russische Verteidigungsminister Anatoli Antonow wandte sich bei einer Sicherheitskonferenz in China an die USA: “Je schneller Washington versteht, dass eine Bekämpfung des internationalen Terrorismus ohne Russland nicht möglich ist, desto eher wird die internationale Gemeinschaft gewinnen. Wir stehen für die Arbeit bereit, zusammen mit den amerikanischen Kollegen und anderen westlichen Ländern.”

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen veröffentlichte am Dienstag Aufnahmen aus Ostaleppo, und bat um Zugang in die belagerten Gebiete. Dort seien nur noch 35 Mediziner für rund 275.000 Menschen tätig. Ärzte ohne Grenzen unterstützt nach eigenen Angaben acht Kliniken in Ostaleppo.