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Kolumbiens Regierung verlängert Waffenruhe mit Farc bis Jahresende


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Kolumbiens Regierung verlängert Waffenruhe mit Farc bis Jahresende

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Bis Ende Dezember herrscht in Kolumbien weiter Waffenruhe. Präsident Santos hofft aber, die Neuverhandlung des Friedensabkommens mit der Farc vorher abzuschließen.

Die kolumbianische Regierung hat die Waffenruhe mit der linken Guerillaorganisation Farc bis zum Ende des Jahres verlängert. Regierung und Farc hatten bereits einen Friedensvertrag unterzeichnet, dieser wurde aber in einer Volksabstimmung abgelehnt. Jetzt muss neu verhandelt werden.

Präsident Juan Manuel Santos, sagte, man müsse zügig vorankommen. Er betonte: “Dies ist kein Ultimatum, es ist auch keine Frist, aber ich hoffe, dass es uns gelingen wird, schon sehr viel früher ein neues Abkommen zu erreichen.”

Santos will auch mit der kleineren Guerillagruppe ELN einen Friedensvertrag erzielen. Die Verhandlungen sollen Ende des Monats beginnen.

Zuletzt wurde ein Polizist im Südwesten des Landes von ELN-Kämpfern angegriffen und verletzt. Doch es gibt auch positive Zeichen: Die ELN Guerilla hat eine Geisel freigelassen und kündigte an, das weitere Freilassungen folgen würden.

Hunderte Demonstranten haben Zelte im Zentrum der Hauptstadt Bogota aufgeschlagen und wollen erst gehen, wenn ein neuer Deal unter Dach und Fach ist.

Präsident Santos, der vor einer Woche den Friedensnobelpreis bekommen hat, sagte, es gebe junge Kolumbianer, die hoffen, nie wieder einen Schuss abgeben zu müssen.

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