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US-Touristen dürfen mehr Rum und Zigarren aus Kuba mitbringen

Die US-Regierung hat weitere Handelsbeschränkungen mit Kuba aufgehoben.

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US-Touristen dürfen mehr Rum und Zigarren aus Kuba mitbringen

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Die US-Regierung hat weitere Handelsbeschränkungen mit Kuba aufgehoben. Amerikanische Urlauber dürfen künftig unbegrenzt Rum und Zigarren als Souvenirs ausführen, wenn die Waren für den eigenen Gebrauch bestimmt sind. Seit 2015 galt eine Obergrenze von 100 US-Dollar für Tabakprodukte und Spirituosen aus kubanischer Herstellung. US-Präsident Barack Obama sagte, er wolle mit dem Wegfall von Handelsbeschränkungen die Öffnung zu Kuba unumkehrbar machen.

Meinung

"Der Export dieser Waren auf den wachsenden US-Markt ist gut für unsere Wirtschaftsentwicklung."

Julio Cabrisas Barkeeper in Havanna

US-Behörden sprachen von “mehr wirtschaftlichen Möglichkeiten für Kubaner und US-Amerikaner

US-Touristin Erica Hunter sagte in Havanna: “Amerikaner mögen die Abwechslung beim Konsum von Rum und Rauchwaren, deshalb ist das nicht schlecht.” Ebenfalls in Havanna freute sich Barkeeper Julio Cabrisas: “Der Export dieser Waren auf den wachsenden US-Markt ist gut für unsere Wirtschaftsentwicklung.”

Beide Länder hatten Ende 2014 die politische Eiszeit beendet. Seitdem gibt es im Tourismusbereich mehr und mehr Reiseerleichterungen für US-Bürger. Amerikanische Unternehmen sind bereits in den Hotelsektor eingestiegen und kooperieren auch im Telekommunikationssektor mit kubanischen Firmen.

Das ursprünglich 1961 verhängte Handelsembargo gegen Kuba gilt als eines der längsten der Neuzeit. Nur der US-Kongress kann es komplett aufheben.