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Assange ohne Internet: wilde Spekulationen um Pamela Anderson


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Assange ohne Internet: wilde Spekulationen um Pamela Anderson

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat seit Samstag keinen Zugang zum Internet mehr. Der Australier lebt seit 2012 in der Botschaft von Ecuador in London, weil er sonst nach Schweden ausgeliefert würde, wo er wegen sexueller Vergehen vor Gericht gestellt werden soll.

Offiziell gibt es keine Begründung der ecuadorianischen Botschaft für das Kappen der Internetverbindung. Es hieß nur: “Ecuador wird Julian Assange weiter schützen und das 2012 gewährte politische Asyl aufrechterhalten”.

Wikileaks hat die Sperrung des Internets für Assange auf Twitter bekanntgegeben.

Spekulationen um Assanges Tod

Da Wikileaks zunächst kryptische Twitter-Nachrichten mit Entschlüsselungs-Codes verschickt hatte, war sogar spekuliert worden, Julian Assange wäre tot. Einige hatten die Codes als “Dead man’s switch” verstanden.

Zuletzt war Julian Assange öffentlich per Videokonferenz zum 10. Geburtstag von Wikileaks in Berlin zu sehen gewesen.

Zusammenhang mit Wikileaks-Veröffentlichungen zu Clinton?

Seit einigen Tagen veröffentlicht Wikileaks – mitten in der heißen Phase des US-Wahlkampfs – Emails und Reden der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, die von ihrem republikanischen Widersacher Donald Trump eifrig als Argument genutzt werden.

Wikileaks unterstreicht auf Twitter, dass Assange der Internet-Zugang gekappt wurden, kurz nachdem die Plattform die Reden veröffentlicht hatte, die Hillary Clinton vor Vertretern der Investment-Bankt “Goldman and Sachs” gehalten hatte.

Laut Wikileaks stammen die Reden vom gehackten E-Mail-Konto von John Podesta, dem Chef der Wahlkampagne von Hillary Clinton.

Julian Assange bestritt aber, Kampagne für Donald Trump zu betreiben.

Das vegane Sandwich von Pamela Anderson für Julian Assange

Am Wochenende hatte “Baywatch”-Star Pamela Anderson (49) Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London besucht und ihm unter anderem ein veganes Sandwich mitgebracht, wie die Agentur AP und mehrere Medien meldeten.

Julian Assange soll gescherzt haben, Pamela Anderson wolle ihn “foltern”, weil sie ihm nur ein veganes Sandwich brachte. Das berichtete die Tierrechts-Aktivistin nach dem Besuch. Im Internet war dann allerdings vom “vergifteten Sandwich” die Rede. Es hieß, die Schauspielerin wolle Assange umbringen.

Da sich Verschwörungstheorien in den sozialen Medien großer Beliebtheit erfreuen, machte das “vergiftete vegane Sandwich” im Internet die Runde.

Pamela Anderson, die jahrelang zu den meistgeklickten Personen im Internet gehörte, erklärte der britischen Presse, sie mache sich Sorgen um Julian Assanges Gesundheit und um seine Familie.

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