Eilmeldung

Sie lesen gerade:

#Glücksatlas und Flüchtlinge: 65% sagen "Menschen mit ausländischen Wurzeln machen Deutschland interessanter"


welt

#Glücksatlas und Flüchtlinge: 65% sagen "Menschen mit ausländischen Wurzeln machen Deutschland interessanter"

Trotz allen Geredes um Wutbürger und Unzufriedenheit: die Menschen in Deutschland sind so glücklich wie seit Jahren nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommt der sogenannte “Glückatlas”, den die Deutsche Post veröffentlicht hat.

Nach der Flüchtlingswelle 2015 veröffentlichen die Autoren Bernd Raffelhüschen von der Uni Freiburg und Reinhard Schlinkert von der Uni Bonn eine gesonderte Umfrage zum Thema Kulturelle Vielfalt. Darin sehen 75 Prozent der Befragten Deutschland als weltoffenes und tolerantes Land. Unter den Befragten mit Migrationshintergrund sind es sogar 80 Prozent.

79 Prozent befürworten die Aussage: “Es ist wichtig, in Deutschland ein Umfeld zu schaffen, damit sich Menschen mit ausländischen Wurzeln hier wohlfühlen und schnell integrieren können.”

65 Prozent sagen “Deutschland wäre ohne Menschen mit ausländischen Wurzeln weniger interessant.”

80 Prozent der Befragten arbeiten gerne mit Kollegen aus unterschiedlichen Herkunftsländern zusammen.

Die meisten glücklichen Menschen gibt es übrigens in Schleswig-Holstein – gefolgt von Franken, einer Region die deutlich aufgeholt hat.

Die gesamte Karte des Glücksatlas können Sie hier anschauen

Unzufriedener im Osten Deutschlands

Die Autoren der Studie verweisen darauf, der Unterschied zwischen der Zufriedenheit im Westen und im Osten Deutschlands wieder größer geworden ist. Sie schreiben: “Der Glücksabstand liegt 2016 bei 0,28 Punkten, nach 0,15 Punkten im letzten Jahr. Damit sind die Ostdeutschen 2016 etwas im Aufholprozess zurückgefallen, nachdem sie den Abstand zu Westdeutschland auch in den letzten Jahren stetig verkürzt hatten. Aktuell haben die Westdeutschen eine Lebenszufriedenheit in Höhe von 7,16 Punkten, die Ostdeutschen von 6,88 Punkten.”

Extra3 macht einen Scherz aus der Umfrage und findet, dass die unglücklichsten Menschen in Ostdeutschland leben – und auf Facebook.

Nächster Artikel

welt

Assange ohne Internet: wilde Spekulationen um Pamela Anderson