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Jemen: Bürgerkriegsparteien vereinbaren Waffenstillstand


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Jemen: Bürgerkriegsparteien vereinbaren Waffenstillstand

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Die Bürgerkriegsparteien im Jemen haben sich auf einen Waffenstillstand verständigt. Er soll am Donnerstag um 0 Uhr Ortszeit in Kraft treten. Dies teilte der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen in New York mit.

Der jemenitische Staatspräsident Abed Rabbo Mansur Hadi hatte sich am Montag zu einem 72-stündigen, verlängerbaren Waffenstillstand bereit erklärt. Hadi wird im Kampf gegen die Huthi-Rebellen, die weite Teile des Landes und die Hauptstadt Sanaa kontrollieren, von Saudi-Arabien unterstützt.

Die USA und Großbritannien hatten am Wochenende einen “unverzüglichen, bedingungslosen” Waffenstillstand gefordert. Das militärische Vorgehen Saudi-Arabiens im Jemen ist seit dem Luftangriff auf die Trauerfeier für den Vater des Innenministers der Huthi-Regierung international unter Druck geraten. Die US-Regierung hatte ihren Verbündeten ungewöhnlich scharf kritisiert.





Bei dem Luftangriff waren vor gut einer Woche mindestens 140 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt worden. Rund 1000 Personen hatten an der Trauerfeier teilgenommen.

Der saudiarabische Außenminister Adel al-Jubeir versprach Wiedergutmachung: “Es ist eine fürchterliche Tragödie und wir erwarten, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden. Wir gehen davon aus, dass die Angehörigen entschädigt werden. Wer für den Tod von 140 Menschen verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden, da gibt es kein wenn und aber”, betonte Adel al-Jubeir in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender ITV.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hatte am Samstag eingestanden, den verheerenden Luftangriff auf die Trauerfeier in Sanaa durchgeführt zu haben. Eine Untersuchungskommission habe festgestellt, dass “falsche Informationen” der jemenitischen Verbündeten für den Angriff verantwortlich seien.

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