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Wachstum: China auf der Suche nach einer "neuen Normalität"


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Wachstum: China auf der Suche nach einer "neuen Normalität"

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Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal um 6,7 Prozent gewachsen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum im Jahr zuvor.

Zum Vorquartal legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA um 1,8 Prozent zu, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Es blieben weiter viele Unsicherheitsfaktoren in der Wirtschaft, warnte das Statistikamt. Die Basis für ein anhaltendes Wachstum sei nicht solide.

Sheng Laiyun, Sprecher des Statistikamtes:

“Lokale Regierungsstellen haben berichtet, dass einige Unternehmen versucht sind, zur vollen Produktionskapazität zurückzukehren. Aber ich möchte da ein paar Dinge hervorheben. Politische Priorität der Zentralregierung ist die Strukturanpassung auf der Angebotsseite – sich einer neuen Normalität anzupassen. Die Richtung ist völlig korrekt.”

Die chinesische Regierung peilt für das Gesamtjahr zwischen 6,5 und 7,0 Prozent Wachstum an und hat dafür Konjunkturprogramme aufgelegt. Die 6,9 Prozent des vergangenen Jahres waren das kleinste Plus seit einem Vierteljahrhundert.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einer kontinuierlichen Verlangsamung des Wachstums auf Werte von unter sechs Prozent ab dem Jahr 2020. Er warnte auch vor einer Kreditblase in China. Bereits jetzt säßen die chinesischen Unternehmen auf einem Schuldenberg von 17 Billionen Euro, was 169 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes entspreche. Um diese abbauen zu können, sind steigende Einnahmen notwendig.

Die Regierung will die Wirtschaft umbauen und staatliche Unternehmen reformieren. Viele Branchen leiden unter Überkapazitäten. Um Entlassungen abzufedern, wurde ein milliardenschwerer Fonds bereitgestellt.

su mit Reuters

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