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Daimler: Autosparte hui, Lastwagen....


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Die Anleger reagierten erst einmal irritiert, die Aktie verlor 3 Prozent. Während bei Daimler die Pkw-Sparte Mercedes-Benz von Rekord zu Rekord rast, beschleunigt sich die Talfahrt des Lkw-Absatzes. Das Geschäft in Nordamerika läuft schlecht.

Der Konzern schraubte seine Prognosen für das laufende Jahr zurück, beim Umsatz auf Vorjahresniveau – knapp 150 Milliarden Euro. Bisher hatte Daimler ein leichtes Plus in Aussicht gestellt, im vergangenen Jahr war der Umsatz noch um 15 Prozent gewachsen. Im dritten Quartal der sprang der operative Gewinn im Pkw-Geschäft um 26 Prozent nach oben. Doch das Vorsteuerergebnis von Daimler Trucks brach um 41 Prozent ein. Die Erlöse stiegen im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr
um vier Prozent auf 38,6 Milliarden Euro. Unterm Strich verdiente
Daimler 2,7 Milliarden Euro – gut 13 Prozent mehr als im
Vorjahresquartal.

GEWINNBRINGER MERCEDES

Der große Gewinnbringer ist aktuell die Mercedes-Sparte. Allein mit den Autos hat der Stuttgarter Konzern 2,746 Milliarden Euro Ergebnis erzielt. Der Erfolg ist auf gute Verkäufe zurückzuführen. Um 11 Prozent auf 565.000 Autos legte der Absatz im dritten Quartal zu, die Mercedes Car Group machte 23,2 Milliarden Euro Umsatz (plus 12 Prozent).

Mercedes hat in letzter Zeit einige Geländewagen-Modelle neu auf den Markt gebracht, die sehr gute Renditen abwerfen, vor allem die runderneuerte E-Klasse. Diese Modellreihe wird oft mit vielen Ausstattungsextras verkauft. Fahrerassistenz-Systeme geben eine Ahnung, wie das autonome Fahren eines Tages sein wird – und woher neue Konkurrenz kommt. «Spätestens 2025 wollen wir unseren Wettbewerbern in Sachen E-Mobilität die Rücklichter zeigen – egal ob sie aus Bayern kommen oder aus Kalifornien», kündigte der Daimler-Chef Dieter Zetsche jüngst vor Journalisten in Hamburg an.

TRUCKS IM RÜCKWÄRTSGANG

Die Nachfrage nach LKWs ist in vielen wichtigen Märkten im dritten Quartal zurückgegangen. So hat Daimler in Nordamerika nur noch 31.000 Lastwagen verkauft, während es vor Jahresfrist noch 52.200 waren. Auch im Nahen und Mittleren Osten sowie in der Türkei ist der Absatz zurückgegangen.

su mit dpa, Reuters

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