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"Die Welt der Wunderlichs": Familie muss man können!


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"Die Welt der Wunderlichs": Familie muss man können!

Familie ist ein Alptraum. Vor allem, wenn sie derart durchgeknallt ist, wie die Wunderlichs. Mimi, die alleinerziehende Mutter, ist mit einem hyperaktiven Sohn, einem depressiven Vater, einer schwermütigen Mutter, einem unzuverlässigen Ex und einer egoistischen Schwester gesegnet.

Die wahrscheinlich chaotischste Familie der deutschen Filmgeschichte hat Komödienexperte Dany Levy (“Meschugge” und “Alles auf Zucker”) erschaffen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Dani Levy: “Psychische Störungen sind ein Thema, ein großes Thema, und das will ich in einer Komödie, in einem Film ernsthaft und gleichzeitig ermutigend irgendwie zeigen. Das war das eine. Und das andere war natürlich, endlich mal wieder einen Film zu machen mit einer weiblichen Hauptrolle, ein Film über eine Frau, ein Film über eine alleinerziehende Mutter.”

Eines Tages wird Mimi völlig unerwartet zu einer Casting-Show in die Schweiz eingeladen, vielleicht die Chance auf einen Neuanfang – sollte es ihr endlich gelingen, ihre Familie abzuschütteln.

Der Film erfreut mit einer rasanten Besetzung: neben Katharina Schüttler, Hannelore Elsner und Peter Simonischek, vielen noch als Toni Erdmann in Erinnerung.

Peter Simonischek: “Irgendwo findet sich jeder da drinnen wieder, in irgendeiner Figur, in irgendeinem Dialog, in irgendeinem Zusammenhang. Und wenn’s nur die frustrierte Ehefrau ist, die geschiedene, die sagt: Liebe muss man können, mein Lieber, ja?! (lacht). Das ist schön, ne? Dass man sich sowas mal sagen lassen darf.”

Viel Chaos, Klamauk aber auch nachdenkliche Momente bietet der Film, der ein bisschen an das Familien-Roadmovie “Little Miss Sunshine” erinnert. “Die Welt der Wunderlichs” ist bereits in den deutschsprachigen Kinos angelaufen.

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