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Nach letzter TV-Debatte: 'Nasty Woman'-T-Shirts einer Renner in den USA

Der republikanische Kandidat Donald Trump ist immer für einen Spruch gut.

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Nach letzter TV-Debatte: 'Nasty Woman'-T-Shirts einer Renner in den USA

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Der republikanische Kandidat Donald Trump ist immer für einen Spruch gut. Mit einem von ihnen haben Aktivistinnen jetzt auch kommerziellen Erfolg: Der Spruch “nasty woman” (fiese oder gemeine Frau) ist ein Renner auf T-Shirts, seit ihn Trump seiner Rivalin Hillary Clinton bei der letzten TV-Debatte insgesamt 37 Mal entgegenschleuderte. Auf Twitter trendete der Begriff und auch Buttons mit dem Aufdruck gehen gerade sehr gut.

Auch Katy Perry trug nun eins der T-Shirts und ging damit auf einem Uni-Campusen hausieren, um für Clinton zu werben – und dafür, auch zur Wahl zu gehen. Viele andere Frauen fühlten sich schlicht persönlich angegriffen und wollten sich solidarisieren. “Gemeine Frauen” gehen auch wählen, ließen Trump-Kritiker hören.

Bei Gowanus Print Lab in Brooklyn, New York waren binnen zwei Tagen fast 1500 -T-Shirts ausverkauft: “Für viele Leute war der Hauptgrund, dass sie sich dachten, es wäre ein Spaß, ein ‘Nasty Woman’-T-shirt am Wahltag zu tragen”, so Chefin Bob Bland. “Und wenn es den Leuten einen Grund gibt, am Wahltag auch zu den Urnen zu gehen, dann ist das noch besser, denn viele von uns, haben dem Tag nicht gerade entgegengefiebert.”

Verdienen wollen die Macherinnen daran nicht: Der Gewinn von fast 20.000 Dollar geht an den medizinischen Service Planned Parenthood. Die Organisation bietet unter anderem Abtreibungen an.