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Türkei nimmt Bürgermeister von Kurdenmetropole fest


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Türkei nimmt Bürgermeister von Kurdenmetropole fest

Die beiden Bürgermeister von Diyarbakir sind wegen angeblicher Kontakte zur PKK festgenommen werden. Die Proteste wurden von der Polizei niedergeschlagen.

In der Kurdenmetropole Diyarbakir im Südosten der Türkei haben Hunderte Menschen gegen die Festnahme der beiden Bürgermeister protestiert. Auch in anderen Teilen des Landes gab es Demonstrationen. In Diyarbakir setzte die Polizei Schlagstöcke, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Kundgebung aufzulösen.

Die Bürgermeister Gültan Kisanak und Firat Anli waren am Dienstagabend im Zuge von Anti-Terror-Ermittlungen festgenommen worden. Ihnen wird u.a. vorgeworfen städtische Fahrzeuge für die Begräbnisse von Mitgliedern der verbotenen PKK-Partei zur Verfügung gestellt zu haben.
Zudem sollen sie zu Gewalt aufgerufen und Forderungen nach mehr Autonomie für die Kurden unterstützt haben.

Die Staatsbehörden verkündeten, dass aufgrund des Ausnahmezustands jegliche Proteste im Land illegal seien.
International hat die Festnahme der beiden Bürgermeister Kritik ausgelöst. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sprach von sehr besorgniserregenden Berichten.

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