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US-Wahl: Clinton und Trump kämpfen um Swing-State Florida

Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase: Beide Präsidentschafts-Kandidaten haben Wahlkampf-Veranstaltungen in Florida absolviert.

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US-Wahl: Clinton und Trump kämpfen um Swing-State Florida

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Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase. Beide Präsidentschafts-Kandidaten haben gut zwei Wochen vor der Abstimmung Wahlkampf-Veranstaltungen in Florida absolviert. Florida gilt als einer der Swing-States, die wahlentscheidend werden könnten. Hillary Clinton warnte ihre Anhänger angesichts ihrer Führung in den Meinungsumfragen vor Selbstzufriedenheit. Diese könnte sie am Ende den Sieg kosten. Donald Trump warf seiner Konkurrentin derweil vor, mit ihren Plänen zur Befriedung Syriens einen dritten Weltkrieg heraufzubeschwören.

Schlechte Zahlen für Trump

Der Euronews-Korrespondent erklärt:“Die Anwesenheit beider Kandidaten in Florida zeigt die Bedeutung dieses äußerst wichtigen wahlentscheidenden Staats, wo die vorzeitige Stimmabgabe erst begonnen hat. Und diese verspricht nichts Gutes für die Republikaner. Diese haben einen Vorsprung von weniger als zwei Prozent vor den Demokraten. Zum Vergleich: Vor vier Jahren lag der Vorsprung bei 5,3 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass im Vergleich zum selben Zeitraum 2012 99 Prozent mehr Latinos ihre Stimmen abgegeben haben. In Zahlen bedeutet das: Mehr als 130.000 Latinos haben in Florida bereits gewählt. Die Clinton-Kampagne glaubt, die meisten dieser Stimmen gingen an die demokratische Kandidatin, da die meisten Latinos Trump wegen seiner Rhetorik und seiner Wahlkampfstrategie ablehnen. In Arizona, traditionell eine Republikaner- Hochburg mit einer großen Latino-Community, sehen die Zahlen für Trump ebenfalls nicht gut aus. Die Clinton-Kampage will trotzdem nichts von einem Erdrutsch-Sieg hören. Sie fürchtet, die Menschen könnten ,glauben, Clinton habe den Sieg bereits in der Tasche.