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Vodafone für holperige Abrechnung bestraft


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Vodafone für holperige Abrechnung bestraft

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Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat in Großbritannien laut Branchenaufsicht den Schutz seiner Kunden vernachlässigt und muss Strafe zahlen. Die Telekom-Aufsichtsbehörde Ofcom verhängte 4,2 Millionen Euro. Eine Untersuchung habe Falschberatung, fehlerhafte Rechnungen und ein schwaches Beschwerdemanagement in den Jahren 2013 bis 2015 ans Licht gebracht.

Unter anderem habe Vodafone bei 10.452 Kunden mit Guthabenkarten versäumt, über einen Zeitraum von 17 Monaten insgesamt 168.000 Euro gutzuschreiben.

“Telefon-Dienste sind ein wichtiger Teil im Leben der Menschen, und wir erwarten, dass alle Kunden fair und mit Respekt behandelt werden”, sagte die Konsumenten-Spezialistin Lindsey Fussell. Die Verfehlungen von Vodafone seien ernst und inakzeptabel. Die Strafe sei nach Verhandlungen mit Vodafone um 7,5 Prozent reduziert worden.

Dazu das Unternehmen: Wir bereuen ernsthaft – es war die Übertragung von mehr als 28 Millionen Kundenkonten auf ein neues IT-Abrechnungssystem. “Trotz multipler Kontrollen, die das Fehlerrisiko reduzieren sollen, wurde eine kleine Anzahl individueller Konten nicht korrekt migriert, was zu Fehlern bei den in dem neuen System gespeicherten Rechungsdaten und Preisgesstaltungen führte.” Das IT-Projekt habe Ende 2013 begonnen und sei das größte dieser Art gewesen, das der Konzern jemals angefasst habe. Außerdem gestand Vodafone ein, Fehler bei der Handhabung der Beschwerden gemacht zu haben.

su mit Reuters

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