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Erdbeben in Mittelitalien: Matteo Renzi spendet Trost


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Erdbeben in Mittelitalien: Matteo Renzi spendet Trost

Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat sich nach den Erdbeben in Camerino ein Bild von der Lage gemacht. In dem Ort in der Region Marken hat es durch die Erschütterungen schwere Beschädigungen gegeben. Zahlreiche Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf, die Behörden beraten noch, wo sie untergebracht werden sollen.

“Wir leiden, doch wir dürfen nicht aufgeben”, versuchte Renzi, Mut zu machen.” Es ist unmöglich, im Winter in einem Zelt zu leben. Das Beste wäre, gar nicht erst Zelte aufzustellen, wir werden in den nächsten Tagen entscheiden, wie wir vorgehen”, sagte der Ministerpräsident.

Doch nicht alle wollen ihr Hab und Gut zurücklassen, selbst wenn ihre Häuser und Wohnungen stark beschädigt sind. Unter anderem aus Angst vor Plünderungen.

“Ich gehe hier nicht weg, das ist sicher”, sagt ein Mann. “Hier ist mein Zuhause, irgendwie werde ich schon zurechtkommen – ob mir die Behörden helfen oder nicht.”

Die italienische Regierung hat 40 Millionen Euro bewilligt, um unmittelbare Kosten, die mit den Erdbeben zusammenhängen, zu decken. Erst Ende August hatte in Italien die Erde gebebt, 298 Menschen kamen damals ums Leben. Diesmal waren vor allem Sachschäden zu verzeichnen.

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