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Kolumbianische Regierung verhandelt wieder mit der Farc


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Kolumbianische Regierung verhandelt wieder mit der Farc

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Es soll schnell gehen, darüber sind sich die kolumbianische Regierung und die Farc einig. Beide wollen sich möglichst zügig auf ein neues Friedensabkommen einigen.

Neuer Anlauf für den Frieden: Die kolumbianische Regierung und die linke Guerillaorganisation Farc arbeiten in Havanna einen neuen Vertrag aus. Das erste Friedensabkommen war bei einem Referendum abgelehnt worden. Für Unmut und Kritik sorgten vor allem die milden Strafen für die Rebellen. Die Vorschläge der Kritiker sollen in den neuen Entwurf einfließen.

Farc-Unterhändler Iván Márquez betonte: “Beide Delegationen werten es als positives Zeichen, dass diese Verhandlung möglich ist, denn zum ersten Mal in der jüngsten Geschichte sind die Menschen vor allem an Frieden interessiert und daran, den Krieg hinter sich zu lassen.”

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos, der für seine Bemühungen den Friedensnobelpreis gewann, erklärte in einem Interview, dass es wichtig sei schnell voranzukommen. Er hofft demnach, dass die Unterhändler vor Ende November ein neues Abkommen vorlegen können. Es sei eine Frage des Willens und der Entscheidungsfreude.

Der Waffenstillstand mit der Farc wurde bis Ende des Jahres verlängert, doch Santos zufolge ist die Feuerpause fragil.

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