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Erdbeben in Mittelitalien: Noch in Rom wackelten die Lampen


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Erdbeben in Mittelitalien: Noch in Rom wackelten die Lampen

Schon wieder hat es ein schweres Erdbeben in Mittelitalien gegeben, und wenn die Messungen stimmen, ist es das stärkste in dem Land seit 1980. Stärker auch als das schwere Beben, das im August in Amatrice Tod und Zerstörung hinterlassen hat. Bürgermeister berichten von einem Desaster, erst am diesem Wochenende waren einige Menschen nach dem letzten Beben wieder in ihre Häuser zurückgekehrt.

Doch an Erdbeben, heißt es, gewöhne man sich nie. Noch weit weg vom Epizentrum war das Beben noch zu spüren, berichtet aus Rom Euronews-Korrespondentin Gardenia Trezzini.

“In Rom wurden die Menschen von starken Erdstößen geweckt. Wir sind auf die Straße gelaufen, die Gefahr lag förmlich in der Luft. Draußen haben wir unsere Nachbarn getroffen, wir alle hatten Angst. Jetzt hat sich die Panik gelegt.

Viele Menschen in Rom kommen aus den Marken und Umbrien, das sind die am stärksten betroffenen Regionen. Die Telefonleitungen sind überlastet. Menschen sind auf der Straße, sie versuchen ihre Familien zu erreichen um herauszufinden, ob es ihnen gut geht.

Es fühlt sich so an, als würde die Erde noch etwas instabil sein. Ich bin im Haus und habe den Eindruck, dass der Boden immer noch wackelt. Also er wackelt nicht wirklich, die Lampenschirme schwingen nicht wie vorhin während des Bebens. Aber das Gefühl ist immer noch da. Es ist so, als könne der Körper die Bewegungen ganz tief im Erdinneren spüren.”

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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