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Syrische Rebellen melden Landgewinne im Westen von Aleppo


Syrien

Syrische Rebellen melden Landgewinne im Westen von Aleppo

In den westlichen Vororten von Aleppo gehen die Kämpfe zwischen Rebellen und regierungstreuen Truppen weiter. Mit Selbstmordattentaten und mit Kriegswaffen versuchen Rebellen, weitere Gebiete zu erobern.

Das gelang ihnen offenbar in dem Ort al-Zahra, wo die sie unbestätigten Informationen zufolge drei Häuserblocks unter ihre Kontrolle gebracht haben. Auch über den Vorort al-Assad haben die Rebellen nach eigenen Angaben jetzt die Oberhand. “Im Namen Gottes, des Gnädigen, haben wir gestern al-Assad eingenommen und es vollständig befreit”, freut sich ein Kämpfer der Al-Nusra-Front. “Danke Gott! Jetzt stehen wir vor der Militärakademie.”

Die Aufständischen hatten schon vor Tagen eine Großoffensive angekündigt. Sie wollen den belagerten Ostteil der Stadt befreien. Dieser wird zwar von den Rebellen kontrolliert, ist aber von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 200.000 Menschen sollen betroffen sein, ihnen fehlt das Nötigste an medizinischer Versorgung.

Unterdessen haben schiitische Milizen im Irak angekündigt, nach Syrien zu gehen. Dort wollen sie gemeinsam mit den Truppen von Präsident Bashar al-Assad gegen die Rebellen kämpfen. Bisher kämpfen zwar auch schon Iraker an der Seite syrischer Truppen, Beboachter sehen in der offiziellen Ankündigung aber einen Schritt der irakischen Milizen, die Beteiligung am Krieg in Syrien offiziell zu machen. Im Irak kämpfen die Schiiten derzeit gegen den sogenannten Islamischen Staat.

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