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Ballett-Festival in Havanna: Kubas "pas de deux" mit den USA


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Ballett-Festival in Havanna: Kubas "pas de deux" mit den USA

Tanzen reißt Grenzen nieder: Auf dem Ballett-Festival in Havanna spürt man, dass zwischen den USA und Kuba ein neuer Wind weht.

Sieben Tanzcompagnien nehmen an dem 25. Internationalen Ballett Festival in Havanna teil. Das Festival wurde von der heute 96-jährigen früheren Primaballerina Alicia Alonso ins Leben gerufen. Sie erzählt: “Für mich ist es ein ganz wichtiger Teil meines Lebens. Es ist ein Lebenstraum für mich, der wahr geworden ist. Mein Traum wird Wirklichkeit.”

Tänzer aus 16 Ländern nehmen an dem Event teil. Sie alle sind mit vollem Elan dabei und teilen eine Sprache – die Sprache der Körper und der Bewegung. Die Tänzerin Madison Endrich bringt es auf den Punkt: “Egal was deine politischen Überzeugungen sind, Tanz ist universal und jeder kann sich an Ballett erfreuen.”

Der kubanische Täner Javier Torres ist Mitglied der britischen Northern Ballet Compagnie. Er freut sich dank des Festivals zurück in seiner Heimat zu sein. “Dieses Festival bedeutet Menschen auf der ganzen Welt etwas – Menschen, die das Ballett und den Tanz lieben. Aber für Kubaner bedeutet es noch viel mehr. Ich fühle mich einfach zu Hause,” so Torres.

Kubas Nationale Ballettschule hat mehr als 3.000 Studenten, viele von ihnen kommen aus dem Ausland. Während der langen Eiszeit zwischen den USA und Kuba nahm kein Amerikaner an dem Vollzeit-Programm der Schule teil. Aber jetzt sind neue Zeiten angebrochen. Catherine Conley aus Michigan ist die erste Amerikanerin, die dieses Programm absolviert.

Sie scheint begeistert zu sein: “Hier in Kuba zu sein, ist eine unglaubliche Erfahrung. Es geht über den Tanz hinaus. Ich erfahre so viel über die Kultur hier und gleichzeitig verbessere ich mich.”

Kuba ist für seine strenge und staatlich geförderte Ballettschule berühmt.

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