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Welchen Einfluss haben US-Amerikanerinnen auf die Wahl?


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Welchen Einfluss haben US-Amerikanerinnen auf die Wahl?

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Auch diese Wahl in den USA könnte in die Geschichtsbücher eingehen: nach dem ersten schwarzen Präsidenten hat erstmals eine Frau große Chancen, im November ins Amt gewählt zu werden.

Die demokratische Kandidatin Hillary Clinton steht bei weiblichen Wählern höher im Kurs als ihr republikanischer Gegner Donald Trump. Frauen bilden in den USA die größte Wählergruppe. Doch Clinton muss mit Gegenwind rechnen.

Die Gender-Forscherin an der American University in Washington Jennifer Lawless erklärt, “sie polarisiert. Es gibt Demokraten, die sie voll und ganz unterstützen und als Präsidentin wollen. Und es gibt Republikaner, die sie für eine sehr schlechte Kandidatin bzw. Präsidentin halten.
Dieser möglicherweise historische Moment wird überschattet von der Tatsache, dass sie eine kontroverse Person ist.”

Mit Blick auf ihre meist weiblichen Wähler präsentierte Clinton ihren Kontrahenten im Wahlkampf als unverbesserlichen Macho mit einem Faible für Schönheitswettbewerbe. Trump steht vor allem bei männlichen Wählern höher im Kurs.

Die Journalistin der Washington Post Vanessa Williams meint, “er muss sich Gedanken machen, wir er sein Image als Sexist abschüttelt. Er machte selbst vor kurzem einige Bemerkungen über Frauen, das ist eine Tatsache. Bisher war er bei Themen, die Frauen wichtig sind, sehr ungenau.”

Clinton hingegen gilt bei Wählern als überehrgeizig, distanziert und Teil des politischen Establishments. Sie ist die zweit unbeliebteste Präsidentschaftskandidatin, die es je gab – schlechter schneidet nur Trump ab.

euronews-Korrespondenten Stefan Grobe in Washington:
“Der Grund, warum viele Frauen wenig enthusiastisch angesichts einer möglicherweise ersten Frau im Präsidentenamt sind, ist Hillary Clinton: Für viele symbolisiert sie die Vergangenheit, nicht die Zukunft. Doch die meisten Frauen sehen in ihr die weit bessere Wahl als in Donald Trump.”

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