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Mexiko wehrt sich mit Karikaturen gegen Trump


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Mexiko wehrt sich mit Karikaturen gegen Trump

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Donald Trump hat während seines Wahlkampfs immer wieder gegen Lateinamerikaner gehetzt und davon gesprochen, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Karikaturisten aus der ganzen Welt haben ihm nun geantwortet, zynisch, böse und mit viel Humor.

In der Ausstellung “Trump: Eine Mauer von Karikaturen” in Mexiko-Stadt haben lateinamerikanische Karikaturisten kein gutes Haar am republikanischen Präsidentschaftsanwärter gelassen.

Der Kurator Arturo Kemch ist ebenfalls Karikaturist. Vor zwei Monaten schickte er eine Mail an seine Kollegen weltweit. Die Reaktion war überwältigend: Er bekam mehr als 1000 Trump-Karikaturen.

“Die mexikanischen Karikaturisten fühlten sich wirklich beleidigt und haben sich also dazu entschlossen kreativ zu werden. Aber auch andere Lateinamerikaner waren entrüstet und reagierten ebenfalls. All das wurde ausgelöst von Trumps Verhalten, von seinen Reden und der Art und Weise wie er uns in der Wahlkampagne beleidigt hat. Daraus sind alle Werke entstanden, die sie in der Ausstellung sehen können,” so Kemch.

Er fügte hinzu, dass Trump den Karikturisten wikrlich viel Material liefere. Der Milliardär habe eine besondere Persönlichkeit, er sei witzig, fast schon ein unfreiwilliger Komiker.

Ein Besucher meint: “Diese Poster drücken die Gefühle der Mexikaner aus. Dieser negative Mann hat uns beleidigt und erniedrigt.”

Doch manchmal wandelt sich die Wut der Besucher auf Trump in ein Lachen um. Ein Mann scherzt: “Diese Karikaturen sind dazu da, um uns zum Lachen zu bringen. Wir sollten uns darüber lustig machen. Es ist nicht so schlimm und wir sollten keine Angst davor haben.”

Die Ausstellung im Museum der Karikaturen im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt sollte eigentlich nach den US-Wahlen schließen. Aber die Sammlung ist so beliebt, dass sie noch bis Ende des Jahres zu sehen sein wird.

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