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Neue Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

Im Mittelmeer hat sich ein neues Flüchtlingsdrama ereignet: Mindestens 240 Migranten sind vor der Küste Libyens ertrunken, nachdem zwei Boote verunglückt waren. 29 Flüchtlinge überlebten, sie wur

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Neue Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer

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Im Mittelmeer hat sich ein neues Flüchtlingsdrama ereignet: Mindestens 240 Migranten sind vor der Küste Libyens ertrunken, nachdem zwei Boote verunglückt waren. 29 Flüchtlinge überlebten, sie wurden auf die italienische Insel Lampedusa gebracht.

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"Es liegt sicher an dem Erfolg der neuen Maßnahmen. Die europäische Küstenwache hat zahlreiche Fischerboote, die für den Schmuggel eingesetzt wurden, aufgegriffen und zerstört."

Leonard Doyle Sprecher der Internationalen Organisation für Migration

Die Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks in Rom, Carlotta Sami, sagte: “Sie waren schockiert und traumatisiert, denn sie waren viele Stunden im Wasser und versuchten, Richtung Küste zu schwimmen. Sie wurden alle im Wasser aufgefunden, nicht auf dem Boot.”

Laut der Internationalen Organisation für Migration könnte eine Ursache für die Tragödie die neue EU-Strategie sein. Sprecher Leonard Doyle erklärt, warum: “Es liegt sicher an dem Erfolg der neuen Maßnahmen. Die europäische Küstenwache hat zahlreiche Fischerboote, die für den Schmuggel eingesetzt wurden, aufgegriffen und zerstört. Die Migranten sind aber nach wie vor entschlossen, die Überfahrt auf sich zu nehmen und die Schmuggler wollen weiter Geld verdienen, also werden sie nun in noch viel unsicherere Schlauchboote gesetzt.”

Laut Angaben der Organisation steigt mit dem jüngsten Unglück die Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge auf über 4.200 in diesem Jahr – so viele wie nie zuvor. Am Donnerstag konnte die italienische Küstenwache mehr als 760 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten.