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Neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer


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Neue Flüchtlingstragödie im Mittelmeer: Laut dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen sind vermutlich mindestens 239 Migranten aus Westafrika ertrunken, nachdem zwei Schiffe verunglückt seien.

Das berichteten Überlebende, die auf die italienische Insel Lampedusa gebracht worden seien. Die Boote waren in der Nacht von Libyen aus Richtung Italien gestartet und nach wenigen Stunden gekentert. Als Hilfe eintraf, waren die meisten Menschen ertrunken. 29 Flüchtlinge sollen insgesamt überlebt haben.

Immer wieder ertrinken Flüchtlinge bei dem gefährlichen Versuch, von Afrika nach Europa zu gelangen. Laut Angaben der Internationalen Organisation für Migration steigt mit dem jüngsten Unglück die Zahl der Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrunken sind, auf über 4.200 – so viele wie nie zuvor. Rund 330.000 Menschen erreichten in diesem Jahr Europa.

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