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BMW verkauft mehr Autos und schraubt an zwei neuen Elektromodellen

BMW hat im abgelaufenen Quartal nicht nur 7 Prozent mehr Autos verkauft als vor Jahresfrist – 583 000 , sondern auch mit Kredit und Leasingverträgen eine halbe Milliarde Euro…

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BMW verkauft mehr Autos und schraubt an zwei neuen Elektromodellen

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BMW hat im abgelaufenen Quartal nicht nur 7 Prozent mehr Autos verkauft als vor Jahresfrist – 583 000 , sondern auch mit Kredit und Leasingverträgen eine halbe Milliarde Euro erwirtschaftet. Der Konzerngewinn nahm um 15 Prozent zu, auf 1,82 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg wie von den meisten Analysten erwartet um 4,6 Prozent auf 23,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte allerdings nur um 1,1 Prozent auf 2,38 Milliarden zu. Hier machten sich die Investitionen in neue Modelle, Elektrifizierung und Automatisierung bemerkbar. Mit Finanzdienstleistungen verdiente BMW zwischen Juli und September 568 Millionen Euro vor Steuern – ein Zuwachs um 23 Prozent.

Vorstandschef Harald Krüger: «Unser Unternehmen wächst auf hohem Niveau und ist profitabel.» Im laufenden Jahr peile er bei Absatz und
Betriebsergebnis «neue Bestmarken an». Der Ergebnisanteil am Umsatz sank im dritten Quartal auf 8,5 Prozent. Der Stuttgarter Konkurrent Daimler hatte zwar etwas weniger Autos verkauft, war aber mit 11,8 Prozent Rendite viel profitabler unterwegs. Audi kam wegen der Kosten der Diesel-Affäre nur noch auf 4,6 Prozent.

Zwei weitere batteriebetriebene Autos sind in der Pipeline:
2019 will BMW einen Elektro-Mini auf den Markt bringen, 2020 soll ein
X3 als erster Elektro-SUV folgen. BMW werde dieses Jahr
voraussichtlich mehr als 60.000 Plug-in-Hybride und i3-Elektroautos
verkaufen. Die steigende Nachfrage zeige, «dass die Zeit reif ist für
unsere nächsten Schritte», sagte Krüger.

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su mit dpa