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Bombenanschlag auf Polizeipräsidium in Diyarbakır


Türkei

Bombenanschlag auf Polizeipräsidium in Diyarbakır

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Bei einer heftigen Explosion in der türkischen Kurdenmetropole Diyarbakır sind am Freitag morgen acht Personen getötet und mindestens 30 weitere verletzt worden. Der Sprengsatz war offenbar in einem Auto versteckt, das neben einem Anbau des Polizei-Präsidiums explodierte. Nach der Explosion kam es zu einem Feuergefecht. Hubschrauber kreisten über der Stadt. Zahlreiche Krankenwagen wurden zum Ort der Explosion entsandt.





Im Polizeipräsidium sollen sich die Politiker der kurdenfreundlichen HDP befinden, die in der Nacht verhaftet worden waren. Der Provinzgouverneur machte Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK für den Anschlag verantwortlich.

Bei nächtlichen Razzien hatte die Polizei wenige Stunden zuvor elf HDP-Abgeordnete festgenommen, darunter die Parteichefs Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ. Auf Betreiben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan war im Mai ihre Immunität aufgehoben worden. Erdogan beschuldigt die HDP, der verlängerte Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sein.

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