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"Mein Leben als Zucchini" macht Kinder froh und Erwachsene ebenso


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"Mein Leben als Zucchini" macht Kinder froh und Erwachsene ebenso

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Zucchini ist ein wackerer kleiner Junge, der mit dem Gemüse nichts gemein hat. Nach dem Tod seiner Mutter fühlt er sich sehr allein. Doch dann wendet sich sein Leben zum Besseren, denn im Kinderheim findet er Freunde.

Der Schweizer Filmemacher Claude Barras liefert mit “Mein Leben als Zucchini” einen packenden Stop-Motion-Film ab, der kleine und große Kinobesucher verzaubern wird.

Courgette ist neun Jahre alt und lebt mit seiner Mutter. Sie ist Alkoholikerin und stirbt bei einem Unfall. Er wird in ein Kinderheim geschickt. Nach einem holprigen Anfang, gewöhnt er sich langsam ein. Und dann kommt ein neues Mädchen Camille ins Heim.

Claude Barras arbeitete mit der talentierten französischen Drehbuchautorin Celine Sciamma zusammen. Sie adaptierte das Skript nach dem gleichnamigen Kinderbuch. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Kinder erzählt. Junge nicht profesionnelle Schauspieler leihten den Charakteren ihre Stimme. Der Film ist unglaublich ehrlich und witzig.

In diesem wunderbaren Animationsfilm ist die Liebe zum Detail zu spüren. Ein Team von mehr als 100 Menschen hat zwei Jahre lang hart daran gearbeitet.

Dabei ist ein feinfühliger und authentischer Film herausgekommen. Eine hoffnungsvolle Geschichte über die Unschuld und Widerstandsfähigkeit von Kindern.

“Mein Leben als Zuchini” kommt bei Kritikern und Zuschauern sehr gut an und ist der Schweizer Beitrag im Rennen um den Oscar für den besten ausländischen Film.

Deutschsprachiger Kinostart: 16.02.2017

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