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Herren-Tennis: Andy Murray ist die neue Nummer Eins der Weltrangliste


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Herren-Tennis: Andy Murray ist die neue Nummer Eins der Weltrangliste

Milos Raonic war es, der Andy Murray den Weg zur Spitzenposition zumindest deutlich leichter machte. Er sagte das Halbfinale von Paris wegen einer Verletzung ab, Murray damit direkt im Finale und auf Platz eins. Der Schotte übernimmt die Führung der ATP-Weltrangliste vom Serben Novak Djokovic, der 122 Wochen ganz vorn lag.

Murray ist der erste Brite an der Spitze der Liste. Das aktuelle Jahr war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg für ihn. Und so zeigt sich Murray auch ziemlich unbescheiden: Er verdiene es, dort zu stehen, sagte er, die letzten vier, fünf Monate habe er das beste Tennis seiner Karriere gespielt, so Murray schon vor Raonics Geschenk an ihn.

76 Wochen lang war Murray die Nummer Zwei bei den Herren. Seit er Mitte Juni wieder mit Coach Ivan Lendl zusammenarbeitet, ist seine Leistung aber spitzenplatzwürdig. Und das konstant. Der zweimalige Olympiasieger ist derzeit die dominante Figur im Herren-Tennis. Er holte die Titel in Peking, in Shanghai, in Wien. Und nun geht es noch um den Titel von Paris. Damit rückt er leistungstechnisch immer näher an Djokovic heran.

Der Serbe schien nachgerade unantastbar. Nach Paris hatte er auch bei den French Open den Sieg geholt und damit alle Grand-Slam-Turniere in Folge gewonne. Nach den French Open fiel der von Boris Becker trainierte Djokovic aber in eine Krise. Beim Masters in Paris scheiterte er am Freitag im Viertelfinale an Marin Cilic, womit er dem Briten Murray den Weg zur Nummer eins zumindest ein Stück weit leichter machte.

Djokovic gibt sich einsichtig, Murray verdiene die Nummer eins, sagte Djokovic, der insgesamt in seiner Laufbahn 223 Wochen ganz oben stand und vier der vergangenen fünf Jahre als Nummer eins beendete.

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