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Doch nur ein Plakat: Was bei Trump in Nevada wirklich los war

Bei einem Wahlkampfauftritt war im Publikum das Wort "Waffe" gefallen. Der Secret Service brachte Trump aus dem Saal. Die Menge stürzte sich auf einen jungen Mann.

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Doch nur ein Plakat: Was bei Trump in Nevada wirklich los war

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Wenige Tage vor der Wahl in den USA hat ein Einsatz des Secret Service den Auftritt von Donald Trump in Reno im US-Bundesstaat Nevada überschattet. Zwei Beamte führten den republikanischen Präsidentschaftskandidaten am Samstagabend von der Bühne – aus Sicherheitsgründen, wie die Behörde mitteilte.

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"Mir wurden die Arme verdreht. Ich bin sehr froh, dass die Polizisten kamen. Sonst hätte mich die Menge vielleicht erwürgt oder sonstwie umgebracht."

Austyn Crities Trump-Gegner

Trump verließ den Saal, kurz danach kam es zu einem Handgemenge. Ein Mann wurde daraufhin abgeführt. Wenig später stand er für ein Interview zur Verfügung. Er will lediglich ein Trump-kritisches Plakat in die Luft gehalten haben. “Die Menge konnte mein Schild nicht greifen und da gingen sie plötzlich auf mich los. Menschen haben mich getreten, mich gepackt, mich hart geschlagen und auf mich eingeprügelt. Dann hat jemand etwas über eine Waffe gerufen – nun ging es erst richtig los. Mir wurden die Arme verdreht. Ich bin sehr froh, dass die Polizisten kamen. Sonst hätte mich die Menge vielleicht erwürgt oder sonstwie umgebracht”, so Austyn Crities. Nach eigenen Angaben wählt er die Republikaner, ist aber gegen Trump.

Wenige Minuten später zeigte sich Trump erneut auf der Bühne und setzte seine Rede unter dem Beifall seiner Anhänger fort.

Seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton trat am Sonntag im Bundesstaat Pennsylvania auf. In Philadelphia bekam sie prominente Rückendeckung von Popsängerin Katy Perry.

Den meisten nationalen Umfragen zufolge liegt Clinton knapp vor Trump, eine davon sieht einen Vorsprung von vier Prozent. Lediglich eine Umfrage sieht Trump knapp vor seiner Konkurrentin.

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