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Marokko passt seine Landwirtschaft dem Klimawandel an


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Marokko passt seine Landwirtschaft dem Klimawandel an

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Die marokkanische Initiative Triple A ist Teil des Strategieplans “Grünes Marokko”. Die Initiative hat drei Ziele: Unterstützung der Kleinbauern, Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität und die Erhöhung der Kohlenstoffbindung in afrikanischen Böden.

Bro Hro, Regionaldirektor des Landwirtschaftsbetriebs Souss-Massa-Draâ, sagt: “Wir haben in Marokko viel erreicht. Mit unserer Arbeit haben wir sehr gute Resultate in der Landwirtschaft erzielt. Ich denke, diese Resultate und unsere Erfahrungen können auch anderen afrikanischen Ländern von Nutzen sein. Ohne Wasserwirtschaft, Umweltschutz und die Ausbildung des Personals kommen wir nicht weiter. Meiner Meinung nach deckt sich das mit den Zielen von ‘Triple A’”.

Eines der Hauptprodukte der marokkanischen Landwirtschaft ist die Tomate. Das Gemüse wird entlang der Küste und hauptsächlich in der Region Agadir angebaut. Die Kultivierung in Gewächshäusern erfolgt ohne Erde auf Sand.

“Duroc ist ein landwirtschaftliches Unternehmen, das 30.000 Tonnen Tomaten pro Jahr exportiert, alle Bereiche sind mit einem erdelosen System ausgestattet. Wir sind ein Vorzeigeunternehmen in der Region und in ganz Marokko in puncto Wassermanagement”, so Najat El Karz von Duroc.

Dank des “Grünen Plans” Marokkos erwirtschaftet der Osten des Landes 14 Prozent der nationalen Produktion für Zitrusfrüchte. Die EU bleibt mit 220.000 Tonnen Zitrusfrüchten und Gemüse der wichtigste Exportmarkt für Marokko, gefolgt von Russland und Kanada.

Khalid Bounajma, Direktor von “Pack Souss”, erklärt: “Historisch gesehen baut Marokko seit 1920 Orangen an. Aber der Anbau durchlief mehrere Phasen. Die jetzige Phase nach Marokkos ‘Grünem Plan’ ist eine Beschleunigungsphase, die zum Ziel hat, die Bevölkerung durch Arbeitsplätze im Anbau und der Verarbeitung zu halten und die Produktion darüber hinaus an den Klimawandel anzupassen.”

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