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Blickfang in Samarkand: Die Bibi-Khanum-Moschee


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Blickfang in Samarkand: Die Bibi-Khanum-Moschee

Eine Moschee prägt die Skyline von Samarkand: Die Bibi-Khanum-Moschee. Ein grandioses Bauwerk und Beispiel für einen Größenwahn, der sich über die Grenzen der damaligen Baukunst hinwegsetzte. Im 15. Jahrhundert wurde sie auf Befehl des Herrschers Timur, auch Tamerlan genannt, erbaut. Im 20. Jahrhundert war es nur noch eine eindrucksvolle Ruine.

Wissenswertes über Usbekistan:

  • ein Land in Zentralasien mit den Nachbarstaaten Kasachstan, Turkmenistan, Kirgisien und Tadschikistan
  • mit einer Bevölkerung von mehr als 30 Millionen Einwohnern wurde die Ex-Sowjetrepublik 1991 unabhängig
  • die Landesfläche beträgt 425.400 Quadratkilometer, davon sind vier Fünftel Ebenen
  • die durchschnittliche Temperatur im Winter beträgt -6 und im Sommer 32 Grad Celsius
  • 80 Prozent der Bevölkerung sind Usbeken, 88 Prozent sind Muslime

Sobald man die Moschee durch den Haupteingang betritt, ist man überwältigt von der Pracht und der Größe des Bauwerks, mit einer Höhe von 50 Metern – was in etwa 15 Stockwerken entspricht. Stadtführerin Vazira Suleymanova erklärt: “Bibi-Khanum soll eine Lieblingsfrau von Timur gewesen sein. Er gab den Bau der Moschee 1399 in Auftrag. Zu jener Zeit war die Moschee eine der größten und prunkvollsten der islamischen Welt.”

Nachdem die Moschee über Jahrhunderte immer wieder Opfer des Verfalls gewesen war, ließ die usbekische Regierung sie im vergangenen Jahrzehnt aufwendig restaurieren.

Mit Unterstützung von Uzbektourism

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