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Nach Selbstmorden: Streiks an französischen Kliniken


Frankreich

Nach Selbstmorden: Streiks an französischen Kliniken

In ganz Frankreich haben Krankenschwestern und Pfleger die Arbeit niedergelegt, um gegen immer schwerere Arbeitsbedingungen zu protestieren. In Paris zogen sie zum Gesundheitsministerium, um ihrem Ärger Luft zu machen. Nach Gewerkschaftsangaben tragen die Klinikmitarbeiter die Hauptlast der Sparmaßnahmen, die die Regierung beschlossen hat, um das Defizit bei der Sozialversicherung abzubauen.

Die Kliniken seien an ihrer Belastungsgrenze, so dieser Gewerkschaftsvertreter. Im letzten Jahr habe es zahlreiche Selbstmorde gegeben. Die Lösung der Regierung sehe nun so aus, dass das man weitere Sparmaßnahmen beschließe. Es fehle an den notwenigen Mitteln. Man kämpfe daher für die Qualität der Pflege und der Arbeitsbedingungen.

Man gehe nicht auf die Straße, um die Leute zu ärgern, so diese Demonstrantin. Man tue das, um klar zu machen, dass es so nicht weiterginge, mit immer weniger Angestellten und zu kleinen Etats, um die Patienten vernünftig zu versorgen. Die Demonstranten fordern, dass mehr Personal eingestellt wird und die Gehälter erhöht werden. Die Regierung erklärte, seit 2012 seien 30.000 Pflegestellen geschaffen worden.
Zudem sei rund eine halbe Milliarde Euro bereitgestellt worden, um die Löhne zu erhöhen.

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