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Syrischer Schiri träumt von Bundesliga-Karriere


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Syrischer Schiri träumt von Bundesliga-Karriere

Ein Flüchtling träumt von einer Schiedsrichter-Karriere in der Bundesliga: Ammar Sahar pfeift derzeit in der 6. Liga und hofft, eines Tages beim Deutschen Fußball-Bund einen Job zu bekommen. Der syrische Flüchtling floh vergangenes Jahr aus seiner Heimat, wo er als Schiedsrichter in der 1. Liga pfiff. Nun ist er wieder in seinem alten Beruf wieder tätig.

Ammar Sahar erzählt: “Ich hoffe, eines Tages in der Bundesliga arbeiten zu können, in der 1. oder 2. Bundesliga. Ich arbeite jeden Tag sehr hart an meinem Deutsch, damit ich es weiter nach oben schaffe. Die Bundesliga ist eine der besten Ligen in Europa und der Welt, genauso wie die englische und spanische Liga.”

Bereits mit 17 Jahren begann er, die Jugend in der syrischen Stadt Hama zu trainieren. Heute hofft der 27-Jährige, dauerhaft Fuß in der deutschen Fußballwelt fassen zu können. Eine große Herausforderung. Sahar erzählt “Als ich in der Berlin-Liga angefangen habe, hatte ich ein großes Kommunikationsproblem. Ich war ein Anfänger und sprach kein Deutsch, konnte also mit den Spielern nicht sprechen. Aber jetzt habe ich mehr Erfahrung, ich habe viele neue Worte gelernt, vor allem spezifisches Fußballvokabular.”

Auch wenn der Weg in die Bundesliga ein Weiter ist, macht ihm DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich Hoffnung. Zum Saisonende rücken die aussichtsreichsten Kandidaten in die nächste Leistungsstufe auf und Ammar Sahar darf nun davon träumen, einer von ihnen zu sein.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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